TUM Learning Challenge 2021

Sie haben sich vorgenommen, etwas Neues zu lernen?

Dann machen Sie mit bei der TUM Learning Challenge 2021!

Unsere Lernexpert*innen unter­stützen Sie mit regel­mäßigen Lern­impulsen dabei, Ihre persön­liche Learning Challenge zu bewältigen! Melden Sie sich zur TUM Learning Challenge an und beschreiben Sie ein persön­liches Lern­ziel: Was wollen Sie dieses Jahr Neues lernen?

Als Teil der Learning Community erhalten Sie regel­mäßig hilf­reiche Tipps, die Sie dabei unter­stützen, Ihr persön­liches Lern­ziel zu erreichen. Sie können jederzeit bei der Learning Challenge einsteigen.

Jetzt mitmachen!

Teilnehmer*innenstimmen

„Ich will dieses Jahr endlich lernen, in die Umsetzung zu kommen. Das heißt, vom Denken ins Handeln kommen und aktiv Entscheidungen zu treffen."

„Ich möchte dieses Jahr lernen, was mir im Beruf Freude bereitet und wie ich das weiter ausbauen kann.“

„Ich will dieses Jahr digitales Marketing und Online PR lernen.“

 

Lebenslanges Lernen ist nicht nur eine Notwendigkeit,

sondern vielen von uns ein echtes Bedürfnis: Wir wollen uns stetig weiterentwickeln, etwas Neues lernen und im Austausch mit anderen unsere Sicht auf die Welt verändern. Doch manchmal kommt das im hektischen (Berufs-)Alltag zu kurz. Mit der TUM Learning Challenge wollen wir Sie motivieren, ganz bewusst einen Vorsatz zu fassen, was Sie 2021 lernen wollen. Die Forschung zeigt: Je konkreter das Lernziel, desto größer ist die Chance, dass Sie es erreichen!

Dr. Kristin Knipfer
Executive Director TUM Institute for LifeLong Learning

 

 

 

TUM Learning Nugget: Lernen und Reflexion

Reflexion ist für Ihren Lernerfolg essentiell. Lernen Sie, wie Sie Ihre Learning Challenge analysieren und kreative Alternativen für Ihren Lernansatz finden.                  

Lernen und Reflexion

Im Rahmen Ihrer TUM Learning Challenge haben Sie sich vorgenommen, etwas Neues zu lernen und sich hierfür ein konkretes Ziel gesetzt. Seit einigen Wochen lernen Sie schrittweise dazu. Vielleicht klappt es ganz gut – aber es gibt sicher auch den ein oder anderen Frustrationsmoment.

Durch Reflexion kommen wir zu neuen Sichtweisen und Erkenntnissen über den eigenen Lernprozess: Die Reflexion über Schwierigkeiten beim Lernen hilft dabei, die eigenen Lernstrategien anzupassen und etwas anderes auszuprobieren, um wieder Fortschritte zu machen. Reflexion ist also Voraussetzung und ein effektiver Mechanismus für lebenslanges Lernen!

Learning Nugget: Wie ich durch Reflexion das eigene Lernen verbessere

Eine strukturierte Reflexion hat drei zentrale Elemente: Analyse, Problemlösung und Vorsatz. Nehmen Sie sich am besten alle zwei Wochen Zeit und denken Sie ein paar Minuten gezielt über eine Herausforderung bei Ihrer persönlichen Learning Challenge nach:

Schritt 1: Analyse

  • Was war in den letzten zwei Wochen eine besondere Herausforderung beim Lernen?
  • Wie bin ich mit dieser Herausforderung umgegangen und was war das Ergebnis?

Dieser Schritt soll möglichst objektiv sein und ohne Bewertung erfolgen. Gleichzeitig sollten Sie sich der Emotionen bewusst werden, die mit dieser Herausforderung verbunden waren: Vielleicht haben Sie sich geärgert, waren frustriert, wollten sogar aufgeben?

Schritt 2: Problemlösung

  • Wie hätte ich mit der Herausforderung anders umgehen können?
  • Was könnte ich das nächste Mal ausprobieren und welche Auswirkungen würde das haben?

Schritt 2 hilft Ihnen, neue Handlungsmöglichkeiten zu finden. Das Ziel sollte sein, mindestens drei Alternativen zu überlegen und dabei offen zu sein für kreative Lösungen. Konzentrieren Sie sich dabei auf die Aspekte, die Sie beeinflussen können!

Schritt 3: Vorsatz

  • Was genau nehme ich für die Zukunft mit? Was möchte ich anders machen?
  • Wie genau lässt sich das umsetzen? Wann genau probiere ich das aus?

Formulieren Sie in Schritt 3 einen möglichst konkreten Vorsatz: „Das nächste Mal, wenn ich vor einer ähnlichen Herausforderung stehe, werde ich...“

Science Nugget: Warum Reflexion beim Lernen hilft

Im Lernmodell des Pädagogen David Kolb spielen zwei Elemente eine maßgebliche Rolle für erfolgreiches Lernen: Erfahrung und Reflexion. Er geht davon aus, dass Erfahrung nicht ausreicht, sondern eine bewusste Reflexion dieser Erfahrung – gerade im Fall von Schwierigkeiten – notwendig ist. Gleichzeitig fördert Reflexion die Selbstverantwortung für das eigene Lernen – und die ist besonders wichtig für lebenslange Lernende!

Info-Box: Wenn Sie mehr erfahren wollen über...

... die Rolle von Reflexion, lesen Sie diesen informativen Blogbeitrag.
... die Effekte von Reflexion, lesen Sie diesen Fachartikel.

PD Dr. habil. Kristin Knipfer, TUM Institute for LifeLong Learning

TUM Learning Nugget: Lernen und Routinen

Routinen helfen, sich im oftmals stressigen Alltag besser zurechtzufinden und Entscheidungen zu erleichtern. Erfahren Sie, wie Sie durch Routinen Ihr Gehirn entlasten und somit Lernerfolge erhöhen.

Lernen und Routinen

 
In unserem hektischen Alltag ist es mehr denn je relevant, unseren Energiehaushalt in Balance zu halten. Was uns dabei helfen kann: Routinen und Gewohnheiten. Sie begleiten uns durch die Flut von Möglichkeiten und Entscheidungen, die jeden Tag auf uns warten. Und damit spielen sie auch beim Lernen eine wichtige Rolle.

Learning Nugget: Wie Sie relevante Routinen entwickeln und einhalten

Mit dieser kreativen Übung können Sie Routinen für Ihre persönliche Learning Challenge entwickeln und dadurch leichter bewältigen:

  1. Malen Sie sich aus, was Sie in den nächsten Monaten gerne lernen bzw. welches persönliche oder berufliche Ziel Sie erreichen möchten. Werden Sie dabei so konkret wie möglich. Nutzen Sie dafür die SMART-Formel aus unserem ersten Lernimpuls.
  2. Stellen Sie sich nun Folgendes vor: Wir sind sechs Monate weiter als heute. Sie sind gescheitert! Sie haben es nicht geschafft, Ihr Ziel zu erreichen. Erklären Sie ausführlich – gerne auch schriftlich –, warum Sie gescheitert sind.
  3. Basierend auf diesen Erkenntnissen, überlegen Sie, welche Entscheidungen Sie heute schon anders treffen können und welche Routinen Ihnen bei der Erreichung Ihres Ziels helfen.

Tipps und Tricks, um Routinen zu entwickeln und einzuhalten:

Optimieren Sie Ihren Start, nicht das Ziel. 
Machen Sie sich das Anfangen so angenehm und einfach wie möglich! Wenn Sie beispielweise eine neue Sprache lernen, warum nicht Vokabelkarten parat legen oder jeden Morgen einen Song in der Zielsprache hören.

Schaffen Sie sich die passende Umgebung. Überlegen Sie, wer oder was Sie bei Ihrem Vorhaben unterstützen kann oder zum Hindernis werden könnte.

Machen Sie sich Ihren Erfolg sichtbar. Auch wenn es nur kleine Erfolge sind: Markieren Sie mit einem X im Kalender, wenn Sie Ihre noch neue Routine eingehalten haben. So wird es ganz schnell Ihr neuer Glücksmoment, diese Erfolgskette nicht zu unterbrechen.

Science Nugget: Warum sind Routinen hilfreich?

Erkenntnisse aus der Kognitionspsychologie zeigen, dass Routinen und Gewohnheiten unserem Gehirn Energie sparen. Müssten wir jede Entscheidung des Tages bewusst treffen (z. B. Wie putze ich heute die Zähne? Wie ziehe ich eine Socke an?), wäre unser Gehirn überfordert und unsere Energie bereits nach wenigen Stunden aufgebraucht. Vor allem die kognitive Entscheidungsforschung hat die Kraft von Routinen erkannt und sieht sie als essentiell für die tägliche Entscheidungsfindung. Nicht umsonst verwenden wir gerne das Sprichwort: „Die Macht der Gewohnheit“.

Info-Box: Wenn Sie mehr erfahren wollen über...

... das An- und Abgewöhnen von Gewohnheiten, lesen Sie James Clears Erfolgsbuch „Atomic Habits“ oder Charles Duhiggs Buch „The Power of Habit“.
... wie man sich eine neue Routine aneignet, hören Sie einen inspirierenden Podcast zu Themen der Persönlichkeitsentwicklung: The Happiness Lab.

 
Anna Donato, TUM Institute for LifeLong Learning

TUM Learning Nugget: Lernen und Mindset

Unser Mindset ist für unsere persönliche Weiterentwicklung entscheidend. Erfahren Sie, wie Sie ein Growth Mindset entfalten, Herausforderungen bereitwilliger annehmen und dadurch höhere Leistungen erreichen.

Lernen und Mindset

Persönliche Überzeugungen, Denkmuster und -routinen können entscheidend dafür sein, ob wir uns auf neue Herausforderungen einlassen, wie wir diese erleben und wie wir mit Erfolg oder Misserfolg umgehen. Prof. Carol Dweck’s Konzept des „Mindsets“ – also unsere Einstellung gegenüber Herausforderungen und lebenslangem Lernen – kann daher für unsere persönliche Weiterentwicklung entscheidend sein.

Learning Nugget: Wie ich ein Growth-Mindset entfalte

Menschen mit einem Fixed-Mindset (statische Denkweise) sind oft der Überzeugung, dass ihre Fähigkeiten und Talente angeboren und daher nicht veränderbar sind. Sie neigen dazu, Herausforderungen zu meiden und erreichen dadurch nicht immer ihr volles Potenzial. Menschen mit einem Growth-Mindset (lernende Denkweise) hingegen glauben, dass ihre Fähigkeiten und Talente lediglich der Ausgangspunkt für ihre Weiterentwicklung sind und dass lebenslanges Lernen essentiell für ihr (berufliches wie privates) Vorankommen ist. Sie nehmen Herausforderungen bewusster und bereitwilliger an und können dadurch höhere Leistungen erreichen.

Wir alle zeigen eine Mischung aus statischer und lernender Denkweise. Um ein Growth-Mindset zu entfalten, hilft es jedoch nicht, das Fixed-Mindset zu „verbieten“. Stattdessen hilft es, dieses zu akzeptieren und zu analysieren:

 
Werden Sie sich Ihrer Fixed-Mindset-Trigger bewusst.
Trigger (Auslöser) sind bei jedem Menschen unterschiedlich. Es kann sich dabei um Rückschläge, Kritik von anderen oder sogar die Begegnung mit jemandem, der schlauer oder talentierter scheint, handeln. Überlegen Sie, welche Auslöser ihr Fixed-Mindset „aktivieren“.

 

Achten Sie auf Ihre Fixed-Mindset-Reaktionen.
Wenn Sie vor Herausforderungen stehen, fühlen Sie sich dann oft nicht bereit oder warnt Sie eine innere Stimme davor? Akzeptieren Sie diese Gedanken und Gefühle und arbeiten Sie mit ihnen.

 
Wandeln Sie Ihr Fixed-Mindset in ein Growth-Mindset um.
Vielleicht hören Sie sich in herausfordernden Situationen zu sich selbst sagen: „Ich habe nicht das Zeug dazu!“. Eine einfache, aber sehr wirkungsvolle Methode in solchen Situationen ist, in diesen Satz so oft wie möglich ein „noch“ einzufügen.

Science Nugget: Warum ein Growth Mindset beim Lernen hilft

Die Forschung zeigt, dass Menschen, die von der Veränderbarkeit ihrer Talente oder Intelligenz überzeugt sind, eher bereit und weniger ängstlich sind, sich unbekannten Situationen auszusetzen. Sie nehmen Rückschläge oder Misserfolge als Ausgangspunkt und Ansporn, um ihr volles Potenzial zu erforschen.

 

Wenn wir davon überzeugt sind, dass es meistens nicht eine Frage des angeborenen Talents ist, sondern des Prozesses, der zum Lernen führt – wie stetiges Üben und Ausprobieren neuer Strategien –, können wir sowohl von konstruktivem Feedback profitieren als auch ein Growth-Mindset fördern.

 

Info-Box: Wenn Sie mehr erfahren wollen über...
... das Growth-Mindset, lesen Sie das Buch "Mindset" von Standford Professor Dr. Carol S. Dweck oder sehen Sie sich ihren interessanten Ted Talk an.
. .. die Rolle von verschiedenen Mindsets in der Führung, lesen Sie diesen spannenden Praxisartikel.

Thomas Münch, TUM Institute for LifeLong Learning

Learning from Leaders: Harald Krüger

An der feierlichen Eröffnung des TUM Institute for LifeLong Learning im Januar 2021 durften wir Harald Krüger, Managing Director und Gründer, KC&C Krüger Consult & Connect GmbH, und bis 2019...

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Herbstforum der Lehre – Digitale Prüfungsformate

Zum Winterforum der Lehre sind alle eingeladen, die an der Universität lehren und miteinander darüber reden wollen.

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